Trappistenhof

Der Trappistenhof bekam seinen Namen von den Trappistenmönchen, die aus der französischen Normandie während der französischen Revolution aus Frankreich ausgewiesen worden sind. Die Flüchtlinge landeten zuerst in Büren und im von Haxthausenschen Schloss Welda. Im Jahr 1801 nahm der Graf von Driburg einige Mönche auf und gab ihnen Land zur Verfügung, auf dass sie ein Kloster bauen sollten. Es entstanden im Fachwerk Wohn- und Wirtschaftsgebäude, sowie die Liboriuskapelle und auf dem Klusenberg, in der Nähe des Dreigrenzenstein, eine Schäferei.

Aufgrund einer Verleumdung eines eigenen Klosterinsassen, auf die eine Untersuchung folgte, die jedoch abgebrochen wurde, weil die Verdächtigungen grundlos erschienen, folgte die Rehabilitierung.

Preußen jedoch verbot die weitere Aufnahme von Novizen, somit wurde dem Kloster der Nachwuchs genommen. Vier Jahre, von 1800 - 1804, bewirtschafteten die Trappisten Hof und Land, anschliessend zogen sie 1805 weiter nach Dorsten ins Münsterland.

 

Der Hof wurde, nachdem er einige Zeit im Besitz der Familie Oeynhausen Sierstorpff gewesen ist, von der Familie Sagel erworben, die sich mittlerweile in der 3. Generation um den Trappistenhof kümmert.

 

Auf dem Trappistenhof sind seit dem Jahr 2011 eine Reitschule und ein Pensionsbetrieb für alle Pferderassen untergebracht.

 

Zur Hofanlage gehören ein großer Boxenstall mit komfortablen Boxen und Paddockboxen, drei Offenställe, in denen die Pferde geschlechtlich getrennt stehen, vier Quaratäne-/ Lehrgangsboxen, zwei Sattelplätze, ein gemütliches Stübchen, zwei Sattelkammern, ein Schulungsraum, sanitäre Anlagen, ein Waschplatz, sowie ca. zehn Hektar Weide- und Wiesenfläche, direkt am Hof.

Ein großer Roundpen, eine 250m Ovalbahn mit innen gelegenem Dressurviereck und zwei Longierzirkeln, wo professionell unterrichtet und trainiert werden kann, rundet das Angebot ab. 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Trappistenhof, der über der schönen Kurstadt Bad Driburg liegt.

Der Trappistenhof (früher)

Ovalbahn

250m Reitweg, 4m breit, Kurven leicht angeschrägt. Zwei Zirkelflächen. Bahnkategorie B.

Dressurviereck

20x40m. Sandboden.

Offenstall I

Wallachherde mit Heufütterung

Offenstall II

Wallachstall mit Silagefütterung

Offenstall III

Stutenstall mit Heu-/Silagefütterung

Boxenstall

Kapellenstall

Vier gemauerte Boxen mit Selbsttränke, Salzleckstein und Kraftfuttertrog.

Dieser Stall dient als Quarantänestall für neue Pferde und als Hengststall auf Turnieren.

Die Weiden

Schulpferdesattelkammer und Sattelplatz

Aufenthalts- und Schulungsraum

Der Waschplatz


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